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Peter Schubert – Biographie

1929 wurde Peter Schubert in Dresden geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Stadt Wehlen an der Elbe. Schon früh ist er vom Manierismus fasziniert. Er malte figürliche Ölbilder in Helldunkel- Technik, die er später in seiner künstlerischen Laufbahn weiterentwickeln wird. Er begann zunächst am Wehlener Rathaus 1943 eine Verwaltungslehre und entschloss sich durch eine zufällige Bekanntschaft mit Prof. Richard Müller, dem Lehrer von Otto Dix und George Grosz, Malerei zu studieren.
1947–1949 studierte Peter Schubert Malerei an der Dresdner Akademie in der Klasse des Landschafts- und Portraitmalers Prof. Wilhelm Rudolf. 1949 verliess Schubert Dresden, weil die ideologischen Zwänge ihn in seiner künstlerischen Entwicklung zu sehr einschränkten. Er nahm Kontakt zu Prof. Willi Baumeister in Stuttgart auf, der ihn sofort zu sich an die Akademie einlud.
1950–1952 Studium bei Prof. Willi Baumeister, der als einer der bekanntesten Vertreter der modernen deutschen abstrakten Malerei gilt.
1952–1953 Studium bei Fernand Léger in Paris.
1954–1957 Fortsetzung des Studiums bei Prof. Hans Uhlmann an der Akademie der Künste in Berlin.
Seit 1957 ist Peter Schubert als freischaffender Künstler tätig. Dank eines Stipendiums der Bundesregierung arbeitete er 1969 an der Cité internationale des Arts in Paris. Durch viele Einzelausstellungen machte Schubert sein bildnerisches Werk dem öffentlichen Publikum bekannt.
1977 begann die Karriere Schuberts als Deckenmaler mit der Ausmalung der Decke in der Großen Orangerie im Schloss Charlottenburg. Seitdem schuf Peter Schubert in Deutschland, Italien und Kanada weit über 20 Decken- und Wandgemälde.
2010 In einem Festakt in der Großen Orangerie wurde Peter Schubert das vom Bundespräsidenten Horst Köhler verliehene Verdienstkreuz am Bande durch Staatssekretär Herrn André Schmitz überreicht.